Warum drehen SPD, Grüne und Linke durch, weil
die FDP eine Millionenspende bekommen hat?
Jedes Hinz- und Kunzblatt schreibt über die Millionenspende,
die an die FDP gegangen ist. Sind Politiker
käuflich? Wäre die Spende an die SPD gegangen, dann hätte sich niemand in der
SPD darüber aufgeregt,
wäre die Spende an die CDU gegangen wüßte man erstens nicht, ob sie
überhaupt dort hingegangen ist
und zweitens wäre es nicht mehr nachvollziehbar, wer sie geleistet hat, wäre
sie an die Linken gegangen,
wäre das ein ganz normaler Vorgang - die Reichen geben Geld, damit wir es
gleichmäßig verteilen, damit
das Proletariat nicht notleiden muß und die Grünen? Eher
unwahrscheinlich, die kann man preiswerter ein-
kaufen.
Oskar zieht sich zurück aus der Bundespolitik
Oskar Lafontaine zieht sich aus der Bundespolitik zurück,
bleibt aber Spitzenkandidat
im Saarland. Er betonte mehrfach, daß sein Rückzug nur gesundheitliche Gründe
hat.
Nach seiner Krebsoperation wollen wir ihm das gerne glauben.
Oskar Lafontaine über Merkel
Es ist Wahlkampf, aber mit seiner Aussage spricht Lafontaine ein
paar Logiken aus, die
gerne immer wieder verschwiegen werden. So hat Lafontaine Bundeskanzlerin Merkel
angegriffen, sie sei eine hervorgehobene FDJ-Aktionärin für Agitation und
Propaganda
gewesen. "Sie gehörte zur Kampfreserve der SED", sagte Lafontaine dem
Hamburger
Abendblatt". Merkel habe besondere Vorteile in der DDR genossen. So sei sie
an einer
Akademie gewesen, "an der man nur studieren durfte, wenn man linientreu
war."
Wie heißt das Ding jetzt? Bürgerentlastungsgesetz? Entlastung
bei Krankenkassenbeiträgen
Da sollte doch gleich wieder erneut Klage
eingereicht werden. Es geht auf keine Kuhhaut,
was für schwachsinnige Regelungen diese überbezahlten Abgeordneten sich da
immer
ausdenken. Erst heißt es, bei Angestellten sollen 1900,-- € und bei
Selbständigen 2900,-- €
absetzbar sein. Der Basisschutz soll von der Steuer voll abzusetzen sein.
Das sind doch -
inklusive Pflegeversicherung Beträge über 600,-- € (Basisversicheurng in der
Privaten) und
da ist auch kein Schnickschnack drin. Entspricht also mindest 7200,-- jährlich.
Und was ist mit den Angestellten, da bin ich doch auch bei 3600,-- € und nicht
bei 1900,-- Und
wieso sollen Beiträge für Zweibettzimmer und zusätzliche Zahnvorsorge nicht
absetzbar sein?
Bald kostet die GKV monatlich 1000,-- €, aber Leistungen gibt es nur noch im
akuten Notfall -
wie Herzstillstand oder Schlaganfall. Fällt dann zusätzliche Absicherung auch
durch das Raster?
Vermutlich habe ich die Feinheiten nicht verstanden, werde es mir noch einmal
genauer durch-
lesen, aber eine Nachbesserung ist dringend erforderlich.
Kampf
um die Subventions-Fleischtöpfe
Wettbewerb
ganz anderer Art scheinen allerdings die Verbraucherzentralen üben zu wollen.
Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. (vzbv), hatte
ganz unverhohlen bei der Tagung des Bundesministeriums für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zu Anforderungen an die
Finanzvermittlung eine millionenschwere Aufstockung seines Etats gefordert, um
die Verbraucherberatung intensivieren zu können (VersicherungsJournal
11.3.2009).
Auch
die dort vorgestellte BMELV-Studie fordert, dass „Beratungskosten der
Privathaushalte durch dafür zugelassene Berater (beispielsweise
Versicherungsberater oder zertifizierte Finanzplaner) (...) auf Antrag in Höhe
von 50 Prozent oder 75 Prozent bezuschusst werden“ sollen.
Wettbewerb
im Internet
Damit
soll die zeitbezogene Honorarberatung als Alternative zur erfolgsabhängigen
Provisions- oder Courtageberatung durchgesetzt werden. Die Verbraucherzentrale
Baden-Württemberg liefert aktuell Anschauungsmaterial, wie sie sich diese
Verbraucheraufklärung anscheinend vorstellt.
Anschließend
belehrt Niels Neuhauser von der Verbraucherzentrale den Zuschauer, dass „gute
Beratung mit Provision nicht funktioniert“. Dies könne man daran erkennen,
dass Vermittler zum Beispiel Lebens- und Rentenversicherungen anbieten, nicht
aber Tagesgeldkonten, Bundesschatzbriefe oder Aktienindexfonds, denn an denen würden
Vermittler nichts verdienen.
Der
Kunde solle in eine gute Beratung investieren, weil dies für ihn langfristig
„das Beste“ sei. Was allerdings unter dieser Investition zu verstehen ist,
und warum diese besser sein soll als die „Investition“ in Form der
Provision, wird nicht weiter erläutert.
Die staatlich bezahlten und gesteuerten Verbraucherzentralen sind
natürlich darauf aus, hauptsächlich „sichere“ Staatsverschuldungskonzepte
(Bundesschatzbriefe etc.) anzubieten – hier bekommt der Bund preiswert Geld
und darf die Zinsen auch noch mit 30 % versteuern. Nun wurde mir angetragen,
dass die Verbraucherzentralen für eine Altersvorsorgeberatung 160,-- € in
Rechnung stellen, wobei die Ergebnisse sehr fragwürdig sind. Und eine
Altersvorsorge mit Tagesgeld aufzubauen, wird sicherlich fehlschlagen.
Bundesverfassungsgericht
entscheidet gegen die Verfassungsbeschwerde
des PKV-Verbandes
Die
wesentlichen Entscheidungspunkte sind die Aufrechterhaltung des Basistarifs, die
Mitnahme der Altersrückstellungen
in der privaten Versicherung und – der Knackpunkt – die
Versicherungspflicht in der GKV endet erst nach dreijährigem
Überschreiben der Jahresarbeitsentgeltgrenze.
Basistarif:
hier müssen auch „Notleistungen“ erbracht werden, wenn der Versicherte
keinerlei Prämien bezahlt.
Die Mitnahme
der Altersrückstellungen hat sich für Altverträge ab 1.7.2009 ohnehin
erledigt.
Versicherungspflicht
– ausgedacht zur Stärkung der GKV – ist irgendwie nicht nachvollziehbar.
Hierzu wurde mir folgender
Fall angetragen: wenn ein Selbständiger
zum Beispiel drei Jahre lang privat versichert ist und ins Angestelltenverhältnis
wechselt – dort z.Beispiel 50.000 € verdient, dann wird er in die
gesetzliche Kasse verfrachtet und muß drei Jahre warten,
um wieder zu wechseln. Auch gilt
diese Grenze, wenn sich einer in diese merkwürdigen "Wahltarife" der
GKV begibt.
Hier wird massive Volksverdummung betrieben.
Natürlich begrüßten
viele Politiker die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wie ich im Yahoo
lesen durfte.
Kühn-Mengel
(SPD) sagte, es sei nicht so wichtig, dass die Gesundheitsrefom bestätigt
worden sei. "Entscheidend ist, dass die Menschen gewonnen
haben."
Sie hoffe nun auch auf eine Signalwirkung in Richtung Bürgerversicherung. Dass
Prinzip, dass auch Privatversicherte Zugang zu einem Vertrag ohne
Risikobewertung haben müssen, sei auch ein wichtiges Element der Bürgerversicherung.
"Das Urteil ist daher ein kleiner Schritt in die richtige Richtung",
sagte Kühn-Mengel.
Auch die
Gesundheitsexpertin der Grünen, Biggi Bender, lobte die Karlsruher
Entscheidung. "Der Urteilsspruch ist ein Sieg für die Perspektive Bürgerversicherung",
sagte Bender der "Leipziger Volkszeitung". Es sei deutlich geworden,
dass die private Krankenversicherung mit ihrem althergebrachten Geschäftsmodell
die notwendige
Gesundheitsreform nicht länger verhindern kann. "Es ist wichtig, dass das
Bundesverfassungsgericht der Funktionsfähigkeit der Krankenversicherung einen
sehr hohen
Stellenwert einräumt", sagte Bender.
Es ist schon sehr
beängstigend, wenn ein Enteignungsgesetz verabschiedet wird, die
Bundeskanzlerin von Scheitern der freien Marktwirtschaft spricht und mehr
Kontrolle
fordert (die ja zwangsläufig die freie Marktwirtschaft zerstört) und sich dann
Politiker auf ein Urteil des Bundesverfassungsgericht stützen, um ihr
jahreslanges Versagen
weiterhin zu verstecken. Hier werden weiter Signale in Richtung Bürgerversicherung
ausgesendet. Hinter Bürgerversicherung versteckt
sich allerdings das geheime Bestreben
künftig von allen Bundesbürgern einen Solidarbeitrag für die Bürgerversicherung
zu verlangen, um das System GKV zu finanzieren. Hier lassen sich viele
Mitstreiter der ehemaligen
Sonderschullehrerin Ulla Schmidt immer wieder vorführen, weil sie den Sinn
ihrer Mitteilungen offensichtlich nicht verstehen. Sehr erstaunlich wie
Politiker, deren Krankenkosten zu
100 Prozent von der Bundesbeihilfe übernommen werden und die keinerlei persönliche
Erfahrungen mit AOK und Konsorten gemacht haben, hier mit den Bürgern
umspringen.
Sie sollten
nicht versuchen gegen
das Pareto-Prinzip anstinken zu wollen, dazu müßten sie sich ja schon
selbst ins Aus schießen.
Das Pareto-Prinzip besagt, dass sich viele Aufgaben mit einem
Mitteleinsatz von ca. 20 % so erledigen lassen, dass 80 % aller
Probleme gelöst werden.
Es wird häufig kritiklos für eine Vielzahl von Problemen eingesetzt, ohne dass
die Anwendbarkeit im Einzelfall belegt wird. Allerdings ist das „Prinzip“
eine
gute Merkhilfe für den Wertebereich eines für zwei Quantile berechneten Theil-Indexes
(s.u.): Dieses Ungleichverteilungsmaß hat bei einer 50-50-Verteilung
den Wert „0“. Knapp über einer 80-20-Verteilung ist der Wert "1".
(Bei einem weiteren Anstieg in Richtung einer 100-0-Verteilung steigt der
Theil-Index theoretisch
ins Unendliche.) aus Wikipedia
Gesundheitsfonds schon pleite ?
Das Geld im Fonds reicht vorne und hinten nicht mehr. Krankenkassen müssen
Zusatzbeiträge verlangen. Erzeugt der Fonds mehr Verwaltungskosten?
Er hat für mindestens 70 Prozent der zahlenden Kassenpatienten durchschnittlich
über 20 Prozent Preiserhöhung gebracht. Kritische Berichterstattugen
in der Presse nehmen zu (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fdp-experte-bahr-gesundheitsfonds-abschaffen;2283822).
Nun will Ulla Schmidt auch bei der
Pflegeversicherung noch einmal drastisch zulangen. Bald müssen alle Rentner
wieder arbeiten gehen, um die Sozialkosten abzudecken.
Der Demograf
zeigt eine zunehmende Veralterung der Bevölkerung. Die
Krankenkassenbeiträge werden sich in zehn bis zwanzig Jahren verdoppeln -
bei
sinkenden Leistungen. Unterstützung des Bundes ist nicht zu erwarten - der
Schuldendienst wird bald die Nummer eins des Bundesetats sein. Die hohe
Neuverschuldung zur Abwendung der Wirtschaftskrise wird diese erst recht herauf
beschwören. Viele EU-Länder sind praktisch schon pleite. (Griechenland,
Spanien, Portugal, Grossbritannien) und die Notenpressen werden die
Inflation bald drastisch steigen lassen (viel Papier, wenig
Wirtschaftsleistung). Die
oberste Regel der Bundesbank war immer, den Wert des Geldes stabil zu halten.
Hohen Inflationsraten muß normalerweise mit drastisch steigenden Zinsen
entgegengesteuert werden. Doch was passiert, wenn die Bundesregierung für Ihre
Anleihen wieder einmal 10 Prozent bezahlen muß? Bleiben da noch
Gelder übrig für neue notwendige Reformen im Gesundheitswesen oder der
Rentenkasse? Oder wird versucht die Zinsen auf Deuwelkommraus niedrig zu
halten? Etwas mehr Wahrheit erfahren wir sicherlich erst nach den Wahlen -
bis dahin wird weiterhin lustig Geld verpulvert, werden Wählerstimmen
"eingekauft", auf Kredit versteht sich.
gelesen in "Sicheres Geld":
...die Kopflosigkeit der Verantwortlichen ist
bereits in ihrer Gestik leicht zu erkennen. Das Treffen der G 20-Regoerimgschefs
war eine Mischung aus der üblichen pompösen Selbstbeweihräucherung und
hirnlosem Geschwafel. Nichtssagende Absichts-
erklärungen, Worthülsen, deren alles entscheidende konkrete Ausgestaltung
natürlich im Dunkel blieb, waren das belanglose
Ergebnis dieses überflüssigen und teuren Regierungsausflugs. Falls jemand mehr
erwartet haben sollte, so wurde er bitterlich
enttäuscht.
In Deutschland darf wieder enteignet werden
(auch aus "Sicheres Geld")
Claus Vogt: "In dem speziell auf die Hypo
Real Estate zugeschnittenen Enteignungsgesetz sehe ich einen gefährlichen
Grenzübertritt
des Staates. Ein Land, in dem die Eigentumsrechte nicht geachtet werden, ist
bestenfalls eine Bananenrepublik, schlimmstenfalls
natürlich etwasganz anderes. Wehret den Anfängen! Die schleichende Aushöhlung
des Rechtsstaates ist nicht minder gefährlich als
die offene Revolution. sie ist nur weniger spektakulär.
Ich möchte hier keine Lanze für die Eigentümer der HRE brechen. Deren Bank
ist schlicht und einfach pleite von unfähigen Managern
mit Karacho an die Wand gefahren. Dass der Staat für diese wertlose Hülle
jetzt noch 290 Mio Euro bietet, ist absurd. Marode Banken
müssen abgewickelt werden. Es gibt klare Regeln für das Prozede3re in einem
solchen Fall. Das ist die Alternative, von denen die
Verantwortlichen behaupten, es gebe sie nicht."
(Herr Vogt möge mir verzeihen, dass ich ihn
hier so ungefragt zitiert habe, aber ich fand die Aussagen einfach gut und
richtig und konnte mich nicht zurückhalten, sie weiter zu veröffentlichen.
Mehr Infos erfahren Sie natürlich beim Chefredakteur
von "Sicheres Geld", Herrn Claus Vogt oder unter www.sicheres-geld.de)
Sell in May and Go Away
Schade, dass die Gewichtung für VW im DAX
geändert wurde, sonst hätten wir wieder einen warmen Regen im DAX.
VW-Aktie rettet vorerst den Aufwärtstrend und schlägt mit plus 11 Prozent zu
Buche.
Die US-Wirtschaft befindet sich derzeit in einer
Phase, die einer Bearmarktrally an den Aktienmärkten entspricht. Massive
staatliche Ankurbelungsversuche können die bestehenden Ungleichgewichte,
Überkapazitäten, Fehlinvestitionen und
Überschuldungsprobleme nicht lösen. Sie lösen nur ein Strohfeuer aus. Sobald
es abgebrannt ist, wird nur ein wenig
Asche zurückbleiben - Probleme bleiben bestehen.
Unsere Bundeskanzlerin Angela hat wieder einmal
einen tollen Spruch von sich gegeben: "die freie Marktwirtschaft ist
gescheitert." Welche freie Marktwirtschaft - seit Jahrzehnten versuchen
Politiker die natürlichen Kräfte des Marktes auszu-
hebeln indem sinnlos Gelder verschleudert werden, anstatt die natürlichen
Marktreaktionen wirken zu lassen. Das erzeugt
eine unverantwortliche Steigerung der Staatsverschuldungen und hat allenfalls
aufschiebenden Charakter. Die hohen
Verschuldungsraten können (und das ist offensichtlich auch der heimliche Plan)
nur durch hohe Inflationsraten abgebaut
werden, also durch Geldentwertung!
Unsere Angela will die Staatsdiktatur der alten DDR nun auch hier durchsetzen.
Pseudohilfsprogramme mit staatlichen
`Milliarden-Unterstützungen sollen Managementfehlleistungen abfedern und
Arbeitsplätze erhalten. Die Gelder werden von Opel, GM,
Karstadt, Commerzbank, HRE und 1000 weiteren Kandidaten gerne entgegengenommen -
Arbeitsplatzvernichtung bei den
besagten Firmen wird es trotzdem geben, hier werden sicherlich schnell einmal
40.000 bis 60.000 Arbeitsplätze verschwinden
ohne dass es groß breitgetreten wird - smart und softly. Verstaatlichung von
Banken wurde schon als Ziel ausgegeben, obwohl
die Landes- und Staatsbanken bislang immer wieder für Horrornachrichten sorgten
und oftmals in den staatlichen Hilfetopf
greifen mußten.
Herr Schäuble möchte gerne das Grundgesetz
abschaffen, für ihn sind alle Bürger potentielle Straftäter, solange sie
ihre
Unschuld nicht beweisen können und sollten 24 Stunden beschattet und überwacht
werden. Verglichen damit erscheint einem
Mielke als eine lasche Geschichtsgestalt.
Wird ein scharf ansteigender Ölpreis -
jetzt schon bald wieder bei 70 Dollar - eine Erholung schnell
ausbremsen?
Finanzdienstleistung kommt in die Würgezange
Während Banken weiterhin die Lizenz zum Gelddrucken behalten
dürfen, man nennt es Derivatehandel, wird die
Finanzdienstbranche immer mehr unter Beschuß genommen. Während die Cold
Calls verboten werden - ich hatte
gerade auch so einen Witzbold am Telefon, der mich über Verbrauchergewohnheiten
befragen wollte - sollen nun
auch normale Telefongespräche mehr unter Aufsicht gestellt werden. Das
hat jetzt nichts mit der Aufsicht durch
Herrn Huxley-Schäuble zu tun, für den jeder Bundesbürger von Geburt an ein
potentieller Verbrecher ist. Wenn Sie
ein Telefongespräch führen, dann denken Sie vorher genau darüber
nach, was Sie besprechen möchten. Sollten
versehentlich Sätze wie "die Versicherung kann ich nur empfehlen"
oder ähnliches fallen, dann haben Sie eine
Ordnungswidrigkeit begangen, wenn Sie von Berufs wegen mit Versicherungen
handeln und bekommen 50.000 €
Strafe aufgebrummt. Also: immer schön vom Wetter sprechen, das ist
gebührenfrei und gefahrlos, auch wenn's
blitzt und kracht.
Bundestag beschließt Gesetz gegen Cold Calls
Die erste Reaktion auf staatliche Maßnahmen gegen
Telefonanrufe waren ja schon massenhafte Schließungen von Call-Center in
Deutschland. Telekom hat da gleich die Gunst der Stunde genutzt. Die
angedrohten Strafen sind sehr drastisch, nur werden
sich die Call-Center in Irland oder Indien kaum davon beeindrucken lassen. Das
Personal in Indien ist auch preisgünstiger. Gut,
das Widerrufsrecht ist eine kundenfreundliche Änderung - schriftliche
Bestätigung des Auftrages wäre auch nicht schlecht.
Toll ist natürlich auch die Forderung, daß der Telefonbesitzer seine
Zustimmung gegeben haben muß, bevor er angerufen wird.
Hat der Bund schon alle Telekomaktien verkauft? Was mag der Beweggrund sein,
wenn sich jemand einen Telefonanschluß legen-
läßt? Endlich wieder einen Anruf von der Oma oder der Tante? Schickt man
vorher eine schriftliche Einladung los - per Post?
Niederlage für die GEZ
Die
Gebühreneinzugszeentrale verlangt seit 2007 von jedem PC-Besitzer, der weder
Rundfunk noch Fernsehen angemeldet hat Rundfunkgebühren von monatlich 5,52 €.
Das Verwaltungsgericht Münster hob gestern einen Gebührenbescheid des
Westdeutschen Rundfunks auf. Das Verwaltungsgericht urteilte, aus dem bloßen
Besitz könne nicht automatisch auf das Bereithalten zum rundfunkempfang
geschlossen werden.
Der Aussage
kann ich mich nur annschließen, das würde ja im Umkehrschluß bedeuten,
dass ich auf meine Internetseiten schreibe, daß eine Gebühr für die
Bereitstellung von 100,-- Euro fällig wird für jeden der einen Internetzugang
hat - egal, ob er auf meine Seite kommt oder nicht. Das Diing war von
Anfang an schon an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten.
Die Internetboards sind voll
mit Schmachreden auf Banker und Politiker
N. Lohrke stochterte ein wenig
im Bankensektor herum, dabei fiel ihm wohl Herr Ackermann unter die Räder,
offensichtlich kein allzu inniger Freund von ihm:

Kapitalismus wurde aufgelöst
- was bleibt?
Mit Einsturz des World Trade
Centers wurden den Amerikanern durch Eilgesetze ein Großteil der Grundrechte
entzogen. Überwachung, Mitschneiden von Telefongesprächen sowie "aus dem
Verkehr ziehen" sind fast Alltag geworden. Unbequeme Gegner können einfach
in die Kategorie "Mitglied einer Terrorgruppe" geschoben werden und
ins Gefangenenlager entsorgt werden.
Das 750
Millliarden-Rettungspaket der US-Regierung löst nun auch die freie
Marktwirtschaft komplett auf. Natürlich wird diese Aktion als
Rettungsaktion getarnt, denn sonst schluckt es ja keiner so schnell, in Wahrheit
soll das Wirtschaftsgeschehen von einer kleinen Gruppe gelenkt werden.
Wirtschaftsminister Paulsen, Ex-Ceo von Goldman Sachs entsscheidet, welche Bank
ueberleben darf, und welche nicht. Ausgleichsfaktoren der Wirtschaft, wie Options- und Termingeschäfte, bei denen
die Gewinner auf die "richtige" zukünftige Entwicklung setzen und
zwangsläufig auch oft gegen staatliche Interessen investieren, sollen mehr und
mehr außer Kraft gesetzt werden, ebenso wie Leerverkäufe. Das wird das
Umsatzvolumen drastisch in den Keller fahren. Der Steuerzahler zahlt mit frisch gedrucktem
Geld und somit drastischer Geldentwertung den Wahnsinn, bei denen sich ein
kleiner Kreis satt macht.
Politik pfuscht weiter in der
Wirtschaft herum
Angela Merkel versucht immer
mehr Einheiten der Planwirtschaft aus der DDR umzusetzen. Die Amerikaner
verschleudern seit Jahren Steuergelder und zetteln einen Krieg nach dem anderen
an, nur um eine finanzstarke Wählerlobby bei Laune zu halten. Leerverkäufe an
den Börsen sollen verboten werden. Warum eigentlich? Ein Haufen von Nullen
betreiben schon seit Jahrzehnten die Geschicke des Landes, ist das nicht auch
ein politischer Leerverkauf.?
Der Markt entwickelt sich, wie
er sich nach wirtschaftlichen Naturgesetzen entwickeln muß. Nun betreiben die
Amerikaner schon seit Jahren eine Politik, die durch massiven Geldeinsatz die
"natürliche" Entwicklung unterwandert. Dadurch gibt es immer wieder
unnatürliche Großereignisse und Kurseinbrüche. Spekulanten erkennen
künstliche "Fehlentwicklungen" und nutzen diese aus. Spekulanten sind
das Salz in der Suppe und auch notwendig. Wenn jetzt Leerverkäufe verboten
werden sollen fehlt eine ganz wesentliche wirtschaftliche Komponente.
Was passiert mit den
Arbeitsplätzen, Tausende von Mitarbeitern der Banken beschäftigen sich mit
Wertpapierleihegeschäften, Investmentfonds, die langfristig Aktienbestände
halten, peppen so ein wenig ihre Performance auf, indem sie Gelder für Leihen
einstreichen. Wird die Ausgabe von derivaten Produkten, die negative Vorgaben
beinhalten (Kursrückgänge) ebenfalls verboten? Dürfen wir keine Puts mehr
kaufen? Haben wir bald einen politisch sozialistischen Einheitsbrei, bei dem
Positivdenken Pflicht ist und negative Prognosen strafbar werden?
Ackermann sucht dringend
Kunden
Die Deutsche Bank hat vor
einigen Jahren ihre Privatkundgeschaft verscheucht. Das Geschäft mit
Neuemissionen war so lukrativ, da galten die Privatkunden schnell als
balastartiges Beiwerk. Kunden mit weniger als 500.000 Anlagepotential wurden
ausgemustert und suchten ihr Heil bei den "Mitbewerbern". Mittlerweile
wurmt das auch einen Ackermann und so möchte er stille Post spielen und sich
dort neue Kunden (per Rundschreiben?) wieder aus dem Postversandsackbeutel
einsacken.
Telekom will Call-Center
schließen
Die Telekom hat angekündigt
ihre Call-Center zu schließen. Das Personal soll - wenn möglich - anders
eingesetzt werden. Halleluja! Und dann regt sich die Regierung auf, weil sie
sich gar nicht erklären kann, wieso die Telekom soviele Arbeitsplätze aufs
Spiel setzt. Zuvor hat man allerdings darauf gedrängt, ein Gesetz
durchzupauken, dass die Telefonaquise ins Aus setzt: 50.000 Euro Strafe für
jeden Anrufer, der jemanden anruft, der ihn nicht schriftlich dazu eingeladen
hat. Wenn Sie sich also verwählt haben, legen sie kommentarlos und schnell auf,
sonst kann es teuer werden.
Von den Amerikanern gelernt?
Was macht die US-Regierung,
wenn's Geld knapp wird? Woher Gelder nehmen, wenn ein neuer Krieg finanziert
werden muß? Einfach die Gelddruckmaschinerie anschmeißen und neues drucken.
Die Geldmenge in US-Dollar steigt immer beängstigender und schneller an. mehr
Ware, weniger wert - das zeigt sich auch immer wieder an der Dollarnotiz. Um zu
alten Paritäten zurückzuführen, soll jetzt zurückgeschlagen werden, auch wir
haben Druckmaschinen mit denen wir schnell ein paar Banknoten mehr in die Kasse
zaubern können. Wenn Sie das privat erledigen ist es kriminell, aber wenn die
Bundesdruckerei es druckt, ist es vollkommen legal. Geschickter Schachzug.

(hört sich gut
an, gelle, ist natürlich alles ein Scherz, oder?)
Wer ist eigentlich dieser
Steinmeier ?
Hier hätte jetzt ein Kommentar
stehen sollen, aber mir ist einfach nichs dazu eingefallen.
Irgendwie müssen doch die
Jobs kaputtzukriegen sein!
Von ein paar Bundesbürgern
wurden Gelder vom Konto abgebucht. Hierzu wurden gestohlene Daten verwendet, auf
denen wohl Adressen und Kontonummern verzeichnet waren. Nun muß man natürlich
den Datenhandel sofort verbieten und unter Strafe stellen! Wie viele Fälle
waren das eigentlich 100 oder 1000? Was ist das dann für ein Geschrei?
Wenn es 1 Prozent wären, dann wären das 820.000 Bundesbürger. Seit wann
kümmern sich Politiker um 1 Prozent? Ein Prozent Arbeitslose wäre doch toll, 1
Prozent Inflationsrate wäre politisch desaströs, könnte man aber gut
verkaufen. Also, was soll der Quatsch?
Passend in die
Aussagen der Callcenter-Stillegungen kamen einige Datenmissbräuche, um hier
noch etwas Öl ins Feuer zu giessen. Warum haben wir eine so hohe
Steuerbelastung (mit Mehrwertsteuer, Solidaritätsabgabe, Steuer auf unsere
Rente, Inflation bleibt für den Arbeitnehmern oft nur ein Minusertrag) ?
Vielleicht liegt es hauptsächlich daran, dass der Bundesbürger Jahr für Jahr
an Milliardenausgaben beteiligt ist, die irgend welche verrückten Politiker
sich ausdenken, um ihre Daseinsberechtigung zu bestätigen bzw bestätigen zu
wollen. Jetzt kommen unsere zahlreichen und überbezahlten (in der
Preis/Leistungsrechnung) Politiker daher und möchten den Handel mit
Bürgerdaten verbieten. Es soll auch nichts mehr an Daten gespeichert werden?
Andererseits sollen Finanzdienstleister ihre Kundendaten 30 Jahre lang
aufbewahren - soll das anonym passieren? Wird Schäuble unter Anklage
gestellt, weil er schon seit Jahren Daten der Bürger sammelt, ebenso MAD,
Verfassungsschutz und wie diese obskuren Institutionen alle heißen?
Krankenkassen möchte ich hier einmal ausklammern, die wissen eigentlich nichts
über ihre Kunden und freuen sich, wenn sie nicht "wechseln". Was ist
mit den Banken, werden Kontonummern jetzt ausgewürfelt? Was passiert mit
hunderttausenden von Angestellten in Call-Centern, wandern die alle nach Irland
aus oder geben wir das Geschäft gleich nach Indien ab? Werden Versandhäuser nur
noch aus dem Ausland operieren - wie es bei Apotheken ja auch schon anfängt?
Sicherlich läßt sich an der Steuerschraube noch etwas drehen, aber nach fest
kommt ab.
Datendiebstahl
18./19. August - my -
Schreibt die Bundesregierung jetzt selbst die Presseartikel oder stürzt sich
die Presse auf jeden Pups, der von irgendeinem gelangweilten Hinterbänkler
gelassen wird? Warum wird dann auch noch die vorgegebene Marschrichtung
eingehalten? Oder ist das nur im öffentlich/rechtlichen zwangsgeldgeförderten
Radio oder TV so? Sollte ich vielleicht wieder ein paar Zeitungen mehr
lesen?
Plötzlich sind die großen
Datendiebe unterwegs und verkaufen diskettenweise Daten der Bundesbürger. Da
werden Kontonummern weitergegeben, Adressen, Telefonnummern - kaum zu glauben!
Da werden von öffentlichen Stellen CD's für Millionen von einem
Kriminellen aus Liechtenstein gekauft und als Beweis- und
Fahndungsmaterial verwendet, da wird der Mann im Stuhl nicht müde nach immer
mehr Daten zu schreien, die aufgezeichnet und gesichert werden müssen, um die
Terroristen zu bekämpfen, wo selbst Mielke erblassen müßte, und anschließend
werden Agenturen verteufelt, die mit Personendaten handeln? Da werden CDs an den
Verbraucherschutz gesendet, vielleicht hatten Mitarbeiter des Verfassungsschutz
sie dort hingeschickt - wer weiß das schon. Ich habe schon zwei Tage nachdem
ich mich in meiner neuen Wohnung angemeldet habe, Werbepost bekommen: habe ich
eine Annonce geschaltet? Bitte versorgt mich mit Werbung? Ist das auch
Datenmißbrauch oder gilt das nur für Leute, die Abbuchungsaufträge schreiben?
Ganz so viel einzubringen
scheint der Datenhandel, selbst mit Kontodaten offensichtlich nicht. Wenn das
Finanzamt nicht daran profitieren kann (Liechtenstein) sind die Dinger
plötzlich kaum noch etwas wert. Oft werden vertrauliche Daten, PINs,
Kontonummern, Kontoauszüge ohnehin auf den Müll geworfen, es gibt auch viele
Leute, die in den Mülltonnen wühlen (der Laie denkt, da wird nach Essensresten
oder Flohmarktartikeln gesucht, doch hier finden die Datendiebe ihre Ware
praktisch frei Hand), die meisten sehen jedoch sehr verwahrlost aus - also
scheint das Geschäft offensichtlich nicht viel einzubringen. Nur Tarnung?
Versicherungspflicht ab 2009
für die Gesundheitsvorsorge
Ab 2009 muß jeder über
eine Krankenversicherung verfügen. So weit so gut. Es gibt sicherlich
viele Nicht-Versicherte, die heutzutage an den verrückten Regeln scheitern. Was
ist mit den nicht berufstätigen Personen oder Selbständigen, die seit Jahren
nicht versichert sind? Die letzte Versicherung (meist eine gesetzliche
Versicherung) muß die Versicherungswilligen aufnehmen, egal ob sie krank sind
oder nicht. Nun will allerdings die gesetzliche Kasse für jeden Monat der
Nichtversicherung einen fiktiven Beitrag haben. Wie soll das geregelt werden,
wenn eine geschiedene Mutter von ein paar Euro Unterhalt gelebt hat und jetzt
1000 Euro oder mehr nachzahlen soll. Privatversicherer mögen Personen ohne
Einkommen nicht. Werden diese Personen ab 2009 in Vorbeugehaft genommen oder
müssen sie Sozialhilfe beantragen, damit diese die Gesundheitskosten übernimmt
oder die Verhandlungen mit der Kasse führt?
Wann wird das überflüssige
Gesundheitsministerium abgeschafft?
Wollen Sie die gesetzliche
Krankenversicherung verlassen und sich privat versichern? Welche Voraussetzungen
sind zu erfüllen? Wie funktioniert die neue 3-Jahres-Regel? Müssen Sie drei
Jahre lang über der Beitragsbemessungsgrenze verdient haben - ab wann wird
gezählt? Ab Jahresultimo? Wie ist dann die Kündigungszeit?
Diese und ähnliche Fragen
können Sie gerne am Service-Telefon des Bundesgesundheitsministeriums stellen,
eine "richtige" Antwort bekommen Sie dabei jedoch nicht. Sollten Sie
größere Zweifel hegen, ob die Antworten am Servicetelefon auch tatsächlich
richtig und umsetzbar sind, können Sie natürlich auf die Idee kommen, sich den
Sachverhalt noch einmal schriftlich beim Gesundheitsministerium bestätigen zu
lassen. Nun werden Sie natürlich sehr überrascht sein, wenn Sie als Antwort
eine zweiseitige PR-Broschüre erhalten, in der auf die Solidarität der
gesetzlich Versicherten hingewiesen wird und auch darauf, dass die neue
Verweilpflicht den Wettbewerb fördert und die Solidarität stärkt und daß Sie
sich an Ihre Krankenkasse wenden sollten, die ihnen dann ganz genau erklären
wird, wie Ihr aktuelles Kündigungsrecht aussieht. Schade, daß wir nicht
mehr bei Hans nachfragen können, sondern dass Hans nun sagt, wir sollen uns an
Hänschen wenden. Nun gut, dann sollten wir ganz schnell das
Gesundheitsminsiterium abschaffen und endlich wieder mit klaren Regeln arbeiten
und Frau Schmidt kann wieder Sonderschüler unterrichten, die werden vielleicht
verwirrende und unklare Aussagen als "schwierig aber normal"
abschütteln.
Steuerparadiese sollte es in
einem modernen Europa nicht geben
Propagadaexpertin und
Bundeskanzlerin, Angela Merkel, wird mit dem Liechtensteiner
Ministerpräsidenten schon ein ernstes Wörtchen reden.
Wenn andere Länder
attraktiver für eine Anlage sind, dann liegt das doch nicht an den anderen
Ländern, sondern an dem fehlenden Konkurrenzverhalten Deutschlands oder Europas.
Wo bleibt denn da die vielgepriesene freie Marktwirtschaft, ohne die das
Finanzsysem einfach nicht funktionieren kann? Warum macht Merkel nicht einfach
ein Steuerparadies aus Deutschland? Das wäre doch mal eine dankbare Aufgabe und
würde die Welt verblüffen. Mit dem Slogan: früher gab es Robin Hood, heute
gibt es Wahlversprechen," kann Merkel doch keinen Blumentopf mehr gewinnen
und keine Punkte anhäufeln.

Zumwinkel - der Buhmann?
In einem Jahr
noch Manager des Jahres, geachtet, respektiert, beneidet. Nun sollen
kriminelle Manager plötzlich ausgegrenzt werden, weil sie das Image der
Branche beschädigen. Doch was ist ein krimineller Manager? Jemand, der seine
Geschäftspartner bis zur Schmerzgrenze herunterhandelt, sie mit
Monopolsellungen (Microsoft)I einschnürt oder jemand der es wagt, ein paar
Millionen am Fiskus vorbeizudirigieren? Merken Sie etwas? Warum ist das
Grundgesetz oder die Zivilprozeßordnung in Punkto Steuerfahndung außer Kraft
gesetzt? Wieso dürfen die Abgeordneten die Bürger belügen, betrügen,
schröpfen und sich dann auch noch auf die Steuersünder stürzen? Sie können
doch da gar nicht mitreden. 50 Prozent ihrer Bezüge sind steuerfrei - ihre
Altersvorsorge ist schon mit der Ernennung abgesichert und das bei Null
Gegenleistung. Wenn das Geld knapp wird, werden neue Gesetze erlassen,
Sonderausschüsse gegründet und immer wieder das Staatssäckel angegriffen. Der
Schuldendienst ist der zweitgrößte Einzelposten beim Finanzhaushalt. Sparen
heißt: weniger Schulden machen als geplant. Wieso darf die Steuerfahndung
illegal erworbenes Beweismaterial (Kundendaten wurden gestohlen) käuflich
erwerben und dann auch noch verwenden? Wieso rufen die Steuerfahnder die
Steuersünder immer wieder in großen Aktionen auf, sich selbst zu stellen, weil
dann die Strafe milder wird? Kommen sie mit bloßen Mutmaßungen vor Gericht
doch nicht durch? Wieso werden die Politiker, die jetzt Zumwinkel verdammen und
laut schreien, daß hier die soziale Marktkwirtschaft mit Füßen getreten wurde
und nach neuen Gesetzen (vielleicht nach Schäubles Modell: erst mal sind alle
schuldig!) schreien, nicht mal auf's Genaueste überprüft, wieviele Gelder sie
in ihrer Politikerkarriere direkt und indirekt schon auf Kosten des
Steuerzahlers versenkt haben?
Ohne groß
nachzudenken, fallen mir da Milliardensubventionen für Arbed Saarstahl, die
Kohlensubvention, die Baustellenmafia von Aschaffenburg (A3) sowie zahlreiche
Subventionszahlungen zur Geschäftsförderung ein an Gesellschaften, die auch
ohne Subventionen reichlich verdienen. Denken Sie auch einmal an das Chaos des
LKW-Mautsystems auf deutschen Autobahnen, das den Bund wegen schlechter
Vertragsgestaltung und Handling vom Verkehrsminister erst einmal 30 bis 40
Milliarden Ausfall gekostet hat. Als Danke dürfen jetzt die Betreiber und
Verursacher des Anfangschaos von Siemens, Telekom und Daimler reichlich
bei den Einnahmen mitkassieren. Ich hab da etwas von 50 Prozent gehört, aber
das kann und will ich einfach nicht glauben. Und das Milliardengrab
Treuhand unter Präsidentin Birgit Breuel, die nicht nur hier Milliarden locker
versenkte, sondern dies auch noch als Expo-Kommissarin fortsetzen durfte, weil
sie in diesem Punkt so erfolgreich war. Wieso ist so etwas nicht
strafbar?
Angst vor Altersarmut
Durch Presse,
Funk und Fernsehen jammert es immer häufiger über Altersarmut. Die Politiker
sollen aufgefordert werden, nicht nur an ihre eigene satte Rente zu denken,
sondern auch die Geringverdiener zu berücksichtigen, die im Alter keine Zukunft
mehr haben. Steckt da System dahinter? Andererseits werden alle Ansätze für
eigene Altersvorsorge der Bundesbürger von überbürokratischen Pfennigfuchsern
in der Politik immer wieder torpediert. Sparen Sie auf eine eigene Rente über
Lebensversicherung oder Fondssparpan, so greift die STeuer kräftig zu, jetzt
auch bei der gesetzlichen Rente. Da werden die Rentenzahungen drastisch gekürzt
und anschließend gibt es als Trostpflaster eine Riesterrente: eigene Vorsorge!
Und der arme Mensch, der gerade einmal den Mindestbeitrag aufbringen kann,
bekommt im Alter die erzielte Riesterrente bei der "Sozialrente"
wieder abgezogen. Jede Eigeninitiative der ärmeren Menschen wird bestraft. Und
so ein politischer Wichtigtuer, ob nun Riester oder wie er heißt, muß sich
damit auch noch aufspielen und in einem längeren Vortrag die politische
Vorgehensweise auch noch rechtfertigen. Wen nun jemand 30 Jahre lang
jährlich jeweils 60 Euro spart und darauf auch noch 154 Euro staatliche Prämie
bekommt, dann hat er vielleicht 10.000 bis 15.000 Euro auf dem Habenkonto (wenn
alles perfekt läuft) - also nicht mehr als eine Zusatzrente von 58 Euro - und
die wird jetzt bei der Sozialrente noch gegemgerechnet? Sieht so ein Sozialstaat
aus? Wo bleibt der Anreiz für Eigeninitiative - und wenn er nur klein
ist. Sebst wenn diese 58 Euro nicht gegengerechnet werden, wird es kaum
die Altersarmut in diesem speziellen Fal verhindern. Hier solle wirklich
großzügiger verfahren werden, ebenso bei jeder Art der eigenen Vorsorge - wenn
aus versteuerten Geldern angespart, sollten solche Rücklagen immer steuerfrei
bleiben.
Geht es ohne Merkel und
Schmidt wieder aufwärts in Deutschland?
Nach 7 fetten
Jahren sollen 7 magere Jahre kommen. Nun hatten wir mehr als 7 fette Jahre mit
Bundeskanzlerkohl - auch wenn's nur seine Figur war. Wann hört endlich diese
Einheitspolitik auf? Grauen verbreitt sich, beschaut man sich die
Gesundheitspolitik - warum wird Frau Schmidt nicht wieder zu ihren
Sonderschülern zurückgeschickt? Warum kein Fachmann eingesetzt, der den Laden
neu organisiert, Seehofer könnte die Courage dafür haben. Hat Frau Merkel zu
viel SED-Blut aufgesogen, daß sie den Gesundheitsfonds auch noch abnickt. Gab
es nicht früher in der DDR auch einen großen leeren Sack, der jedes Jahr immer
wieder unter der Bevökrung mit viel Hallo großzügig verteilt wurde? Bis zum
bitteren Ende.
Sonderkündigungsrecht bei
Beitragserhöhung
Bei Beitragserhöhung in der
gesetzichen Kasse besteht neuerdings ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Der Vertrag darf dann mit einer Frist von 2 Monaten gekündigt werden.
CSU fordert Ausweitung der
Onlinedurchsuchung
Der
Kinderpornografie, den CSU-feindichen Elementen und den Bürgern, die nicht so
denken, wie die Regierungsmaschinerie es will, muß doch beizukommen sein!
Wenn Onlinedurchsuchungen unliebsame Bürger aufspürt, dann kann
sicherich einiges als Kinderpornografie interpretiert werden oder als
muslimischer Freiheitskampf und sei es auch nur, wenn sich herausstellt, dass
die Schuhe in der Wohnung ausgezogen werden.
Wieder Kritik am
Gesundheitsfonds
Wieder gibt es
wieder reichlich Kritik am Gesundheisfonds. Selbst einefleischte Profis können
sich nicht erklären, wie dieses Nullsummenspiel aufgehen soll. Dadurch, daß
ein weiterer Topf geöffnet wird, kann das System nicht übersichtlicher werden.
Dieses Verwirrspiel hat Theo Waigel schon nach der Wende mit seinen
Milliardenspielchen verzapft. Auch die Oma hat früher so ihren Haushalt
geführt. 200 Rente sind zu wenig, also werden für die einzelnen Kategorien
Töpfchen angelegt. Da kommen dann 5 Euro in einen Topf (Zeitungseinkäufe), ein
Topf für Brötchen, ein Topf für die Müllabfuhr, ein Topf für Strom, ein
Topf für Telefon..... und am 10. des MOnats sind die ersten Töpfe leer, dann
werden andere in Anspruch genommen, genau wie bei der Krankenversicherung. Ein
Fonds ohne Geld ist nichts weiter als ein Haushaltsloch. Vielleicht träumt Frau
Merkel etwas physikalisch und meint, daß es so etwas wie ein schwarzes Loch ist
in dem sich Unmengen von Materie verdichten und dass das unheimich viel ist. Nu
ja.
Erstaunlich und
dazu auch noch unbegreiflich bleibt für mich, daß die meisten
Versicherungsnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung überhaupt keinen
Plan haben, was da wirklich abgeht. Dieses Mauschelsystem läßt selbst Bayern
und Kölner verblassen. Die Krankenkassen haben keinerei Überblick, was die
einzenen Patienten "kosten", ob sie krank oder gesund sind, mit was
sie behanelt wurden - das einzige, was die Krankenkasse weiss ist, wie oft
"das Mitglied" seinen Schein abgegeben hat. Und das Mitgied verteidigt
die gesetziche Krankenkasse als einzig sinnvolle Lösung - so stark ist
die Lobby. Er weiß in der Regel nichs von der Gebührenordnung für Ärzte und
auch nichts davon, dass sein Hausarzt ihn privat für 14 Euro behandelt, nach
Kassenkarte sogar nur für ein paar Punkte. Wenn der Handwerker mit einem
Stundenlohn von 30 Euro sich beim Arzt seinen verstauchten Arm wieder in die
Reihe bringen läßt, kann er sich nicht vorstellen, daß der Gott in Weiß
dafür weniger bekommt als er selbst pro Stunde verdient. Das würde ihn
sicherlich umhauen.
Und die
kassenärztliche Vereinigung und deren Bosse leben wie die Maden im Speck und
der wächst einfach nach - und wenn magere Zeiten anbrechen, dann wirde's
Schmidt schon richten oder sie werden von Geldern aus dem Gesundheitsfonds
übergossen - mmmh, der ist aber leer, was dann? Gesetzesänderung?
Die Forderung,
eine richtige Änderung auf die Beine zu stellen, bevor der Fonds eingeführt
wird, ist also gar nicht so falsch. Aber was ist eine "richtige
Änderung" - Merkel und SPD schwärmen von Kopfpauschalen, auch wenn jeder
sie anders nennt. Also eine zusätzliche Abzockschraube, die gewährleistet,
dass das marode, undurchsichige Mauschelsystem erst einmal beibehalten
wird.
Die Bundesregierung schlägt
zurück!
Schon lange ist
es den Reichsverwesern und Geldeintreibern der Bundesregierung ein Dorn im Auge,
daß immer mehr Fahrzeugnutzer auf Dieselfahrzeuge umsteigen. Dieselfarzeuge
verbrauchen nun einmal 10 bis 50 Prozent Treibstoff weniger als die Benziner -
dazu gibt es auch noch einen Rabatt von 20 Cent Steuerrabatt auf jeden
Liter. Das haben die Erdölkonzerne natürlich schnell erkannt und nutzen schon
seit längerer Zeit diesen Rabatt für sich, indem sie Diesel fast zum Preis vom
Super verkaufen - Normalbenzin nehmen sie schon langsam aus dem Programm. Damit
das nicht so auffällt haben sie gleich noch Super-Plus und Super-Diesel im
Angebot, was - abgesehen vom höheren Preis - fast identisch mit Diesel und
Super ist.
Die
Bundesregierung will nun nicht länger tatenlos zusehen, wie die Oelindustrie
den Steuerrabatt für heimliche Preiserhöhungen nutzt und so den
Umsatzrückgang durch das Umschwenken auf Dieselfahrzeuge (weniger
Verbrauch) über diesen Rabatt für sich positiv kompensiert. So hat das
Bundesabzockerkartell beschlossen, ab 1.1.2008 eine Rußplakette einzführen, um
die Nutzer von Dieselfahrzeugen entweder zum Umdenken zu bewegen (Benziner
kaufen) oder für 2000 Euro umrüsten oder den überteuerten öffentlichen
Nahverkehr (Bundesbahn) zu nutzen und zusätzlich noch Gelder hinzulegen für
die Plaketten. Damit keine Entspannung bei den Autofahrern aufkommt, wird auch
gleich noch die TÜV-Gebühr drastisch erhöht (knapp unter 10 Prozent, damit's
nicht zweistellig wird).
Kassenärztliche Vereinigung
verweigert Zahlung für Kassenpatienten der AOK und IKK
Nach Vorliegen der überwiegenden Abrechnungsergebnisse der
abgelaufenen Quartale zeichnen sich bei der AOK Bayern, sowie der Vereinigten
IKK Überschreitungen der anteiligen Gesamtvergütung für das Gesamtjahr 2007
ab. Die KZVB sieht sich deshalb gezwungen, ab dem 03.12.2007 für die genannten
Kassen Puffertage festzulegen, Zahnärzte erhalten für Behandlung in
diesen Tagen nur ein reduziertes Honorar. Dies ging in den vergangenen Tagen
vermehrt an die Presse, da erstmals auch sog. "große" Kassen davon
betroffen sind und dies für die Zahnärzte somit an finanzieller
Bedeutung gewonnen hat. Folge: Verweigerung von zahnärztlichen Behandlungen
durch Zahnärzte, Terminverschiebungen durch Zahnärzte ins Folgejahr, Anfragen
von Versicherten etc....
Eine sinnvolle Gesundheitsreform wäre es, die
kassenärztliche Vereinigung abzuschaffen und die Abrechnungen analog zu den
Privatversicherungen durchzuführen oder gleich alles auf eine Privatbasis zu
stellen. Die KVE hat ohnehin nur den Selbstzweck sich selbst zu versorgen,
Patienten bleiben da schnell auf der Strecke. Hier geht es um
Pöstchenschieberei in Reinkultur. Jedes Aufmüpfen von Ärzten und Politikern
in diese Richtung wurde massiv erstickt.
Rente erst ab 77 Jahren ?
Bundesinnen-, Propaganda- und Überwachungsminister Wolfgang
Schäuble erhält für seine Forderung auf weitere Anhebung des Rentenalters bis
auf 70 oder 77 Jahren Unterstützung aus der Wirtschaft. Der Chefvolkswirt der
Dresdner Bank, Michael Heise, läßt keine Gelegenheit aus, sich zu Wort zu
melden und erzählt der BILD-Zeitung, daß eine weitere Anhebung des
Rentenalters unumgänglich sei, um das jetzige Niveau zu halten.
Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)
hält eine Anhebung auf 70 Jahre bis spätestens 2030 für notwendig, um zu
vermeiden daß Beiträge drastisch steigen und Leistungen erheblich
sinken. Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn,
verwies auf Einschätzungen der Uno, wonach die Deutschen bis 77 arbeiten
müßten, wenn man das heutige Rentenniveau ohne Erhöhung der Beitragssätze
und Steuern beibehalten wollte. Wer länger Rente beziehe, solle auch länger
Rente einzahlen.
Es müssen also sehr viele Abstauber im System sein, wenn
es so einfach nicht greift. Bei einem Bruttolohn von 2000 Euro, werden etwa 400
Euro in die Rentenkasse eingezahlt. Bei 4 Prozent Verzinsung bringen 400 Euro
nach 40 Jahren bei schlappen 4 Prozent Zinsen 466.000 € ein (ohne Steuern),
aus diesem Betrag lassen sich bei - ebenfalls 4 Prozent Zins - für 30 Jahre
locker über 2000 Euro Rente bezahlen. Da die Rentenerwartung in vergleichbarem
Musterfall schätzungsweise bei 800 Euro liegt, stellt sich die vorrangige
Frage, wer bezieht ungerechtfertigterweise die Differenz von 1200 bis 1400 Euro?
Wenn mit 20 Jahren die Arbeit aufgbenommen wird und sich bis zum 67. Lebensjahr
hinzieht, sieht die Rechnung natürlich noch viel drastischer aus. Schäuble
sollte es doch genau wissen, er zeichnet ja alles genau auf und speichert es ab.
Klimafreundliche Autos steuerfrei?
Das Bundesfinanzministerium plant einen CO2 FReibetrag für
besonders verrauchsarme Fahrzeuge, lese ich heute in den Fränkischen
Nachrichten. Gute Idee, wird aber wahrscheinlich von den Länderregierungen
abgeschmettert, da schließlich dort die KFZ-Steuer hinfließt und schon in der
Vergangenheit reduzierte Steuern für umweltfreundliche Autos gnadenlos
abgeschmettert wurden.
Stiftung Warentest überall auf Platz 1
Wieso schafft es Stiftung Warentest immer wieder ganz
großartig in den Nachrichten (heute 19.00 oder ARD 20.00) sowie den
Tageszeitungen zitiert zu werden, wenn ein paar Tests durchgeführt werden?
Dieser Siegeszug ist mir bislang verschlossen geblieben. 35 Angebote für die
Riester-Rente wurden untersucht, bei denen eine Zinsgarantie von 2,25 Prozent
abgegeben wurde (gesetzlich vorgeschriebene MIndestverzinsung für
konventionelle Versicherungsanlagen). Dabei hat sich auch die HanseMerkur wieder
sehr positiv hervorgetan. Die HanseMerkur hat eine sehr gute PR-Abteilung und
zielt immer auf gute Bewertungen ab. (Kooperation mit Fielmann und 10
Euro-Brillenversicherung, "günstige" KV-Tarife mit sehr niedrigen
Leistungslimits beim Zahnersatz) Was bringt eine Anlage von 2,25 Prozent brutto
und steuerpflichtig, wenn die amtliche Inflationsrate schon darüber liegt und
die echte Inflationsrate schon zweistellig ist (gemessen am monatlichen
Verbrauch)? Ist es da nicht günstiger das Geld steuerfrei unter die Matratze zu
legen? Hat es da nicht den gleichen Effekt und ist dann steuerfrei? Sollte nicht
das Ziel bei echtem Kapitalzuwachs liegen - auch ohne Garantie aber mit großer
Wahrscheinlichkeit? Was kann der unbedarfte Verbraucher also mit Stiftung
Warentest anfangen? Bei mir kommen sie leider nicht unter die ersten 10
Vergleicher.
Bricht die große Koalition scheibchenweise auseinander
Aus privaten Gründen, so heißt es offiziell, ist
Müntefering heute von allen seinen Ämtern zurückgetreten und hinterläßt
das Koalitionsruder im freien Raum. Wegen der starken Krankheit seiner Frau will
er jetzt nichts mehr mit dem Auseinanderbröseln der großen Koalition zu tun
haben. Das Schröder/Müntefering-Konzept hat sich ohnehin verabschiedet. Die
Mehreinnahmen des Bundes werden bald lusitg verteilt. Die älteren Arbeitslosen
bekommen jetzt 24 Monate AU, die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung
werden ab Januar drastisch gekürzt. Wann wird der Rest verteilt? Und an wen?
Die Rentner müßten wieder etwas mehr bekommen, schließlich ist das eine sehr
große Wählerschicht. Die Bundeskanzlerin wird es schon gemerkelt haben.
Tschoe Münte, schade drum.
Jeder Bundesbürger ist potentiell verdächtig
Nun haben die Undercover-Terroristen Schäuble und co es doch
geschafft! Jeder Bundesbürger ist preventiv verdächtig. Seine Daten von
Telefon und Computer werden vorsichtshalber für ein halbes Jahr gespeichert.
Und das ist erst der Anfang! Schäuble und seine Gesinnungsgenossen - finden
sich in seinen Kreisen auch Stasi-Größen? - wollen die Positionen der
politischen Blutsauger weiter absichern. Ist die Sammelleidenschaft so
leidenschaftlich, weil sie möglichst alle Daten von jedem Bundesbürger
sammeln, um immer genau sehen zu können, ob ihnen jemand an den Kragen will?
Wann finden die nächsten großen Grundgesetzverbrennungen statt? Auf welcher
Seite im Internet kann man nachlesen, was Herr Schäuble heute so getrieben hat,
mit wem er telefonierte, was er gesagt hat? Welche aufregenden Seiten hat er im
Internet besucht? Homepage von www.cia.gov
?
Milliardenschwere Belastung für Deutsche Konzerne
Die Finanzministerien aus London und Paris wollen das deutsche
System, nach dem Lebensversicherungskunden selbst den größten Teil der
benötigten Eigenmittel stellen nicht mehr anerkennen. Es soll erreicht werden,
daß die Schlußüberschussanteile nicht als Eigenmittel anerkannt werden.
Solvency II soll ab 2013 regeln, daß Versicherer Eigenkapital nach den realen Risiken und nicht pauschal nach festen Prozentsätzen vorhalten müssen. Zur
Zeit stellen die Kunden rund 80 Prozent der benötigten Eigenmittel. Das gibt es
nur in Deutschland: die Lebensversicherer schreiben Überschüsse aus
Kapitalanlagen, die den Kunden zustehen, nicht sofort gut, sondern schicken sie
durch eine Warteschleife, die Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen
(RfB). Sie liegen dort mehrere Jahre, bevor sie dem Kunden zukommen. In dieser
Zeit gelten die Mittel als Eigenkapial des Versicherers, analog zu den
Rückstellungen für die Schlussgewinnanteile. Diese werden über die gesamte
Laufzeit eines Vertrages aufgebaut, aber dem Kunden erst bei Ablauf
gutgeschrieben.
Stark zurückgegangen
Die Frequenzen auf dieser Homepage sind seit Tagen stark
zurückgeangen. Vielleicht sollte hier doch etwas mehr von Bomben und
Sprengstoffattentaten, von vermummten islamischen Todeskämpfern die Rede sein -
dann kommt das Suchprogramm von Schäuble zum Einsatz und stellt die Seiten
gleich auf Platz eins der Fahndungslisten. Vielleicht gibt es schon eine
Google-Anwendung: Schäubles Nummer eins....muß ich gleich mal
nachkontrollieren. (Da kommt tatsächlich eine Meldung: Schäuble
Staatsfeind Nummer eins (http://www.dailymo.de/2007/07/08/gefahrdung-im-amt/)
Weiter boomender Rohstoffmarkt
Der Ölpreis steigt wegen sinkender Lagerbestände weiter an
und steht mittlerweile bei 82 $ je Barrel. Auch die Metallpreise bewegen
sich weiterhin auf Höchstständen. so notiert Blei auf Rekordhoch bei 3890 $ je
Tonne. Seit Jahresbeginn ist das ein Anstieg von 130 Prozent. Auch bei Preisen
über 4000 $ ist noch kein Halt zu sehen. Die Industrie braucht Blei -
Recyclingaktionen und neue Minen benötigen eine lange Vorlaufzeit. Die NAB
rechnet mit weiter anziehenden Preisen. Auch Kupfer notiert bei satten 8190 $ je
Tonne. Ein Streik peruanischer Minenarbeiter endete, dafür streikten Arbeiter
in Mexiko, so bleibt auch der Produktionsrückstand konstant. Gold wird bald die
800er Marke wieder erreicht haben.
Sparer erschöpft
Nur noch 36,4 Prozent der Deutschen sorgen langfristig für
den Ruhestand vor. 40 Prozent haben das Unternehmen offensichtlich ganz
aufgegeben, 10 Prozent glauben noch an die gesetzliche Rentenversicherung und
der Rest - der kommt halt immer zu spät. Fakt ist jedoch - entgegen Norbert
Blüm - dass die Rentenkasse die gesetzlichen Renten weiter zusammenstreicht. Da
viele Beamte hin und wieder in ihren Tagträumen von der
Ich-will-auch-was-verändern-Muse geküsst werden, wird die eine oder andere
obskure Veränderung noch für Überraschungen sorgen. Wenn spätestens ab 2030
ein Rentner auf einen Arbeitnehmer kommt, wird es nur noch Klingelgeld für die
Altersvorsorge geben. Die ursprüngliche Versorgung von 75 Prozent des letzten
Nettos (jetzt noch bei Beamten realisiert) ist bereits auf deutlich unter 50
Prozent abgeschmolzen und wird ab 2040 auch noch mit 100 Prozent besteuert.
Jetzt gebe ich den Lesern einmal eine kleine Textaufgabe: die gesetzlichen
Krankenkassenbeiträge stiegen von 1990 bis 2005 von 100,-- DM auf 500 Euro. Wie
weit steigen Sie von 2005 bis 2040? Die Renten fielen von 1980 bis 2005 von 70
Prozent auf 45 Prozent des letzten Nettos - auf welchem Prozentsatz stehen sie
2040? Der Geldwert schwand durch Inflation innerhalb von 20 Jahren um 50 Prozent
- wo steht er 2040? Der Heizölpreis stieg von 1997 bis 2007 von 0,25 Pfennig je
100 Liter auf 63 cent - wo steht er 2040? Und jetzt die Kernfrage: wie hoch muß
das Monatsgehalt eines Arbeitnehmers sein, um alle diese Kosten aufzufangen?
Wieviel Prozent Steigerung sind das insgesamt? Wieviel Steigerung sind das pro
Jahr? Was passiert mit dieser Rechnung, wenn die notwendige Lohnerhöhungen sich
in höhere Verbrauchspreise umwandeln? Kann der Sparer das ausgleichen? Wenn ja,
wie?
Wieder heiße Streiktage bei der Bahn
Sind heute ein paar Dutzend Engländer und ein paar Tausend
Franzosen gestorben? Haben sie sich totgelacht. Die lieben Deutschen
Lokomotivführer haben sich heute schon wieder aufs falsche Gleis locken lassen.
Nachdem eine spärliche Anzahl von Lokführern in den Streik ging, unterstützte
die Bahn die Aktion durch eigene Aktionen, indem sie einige Fahrten für heute
aus dem Programm strich. Seit wann läßt sich eine Gewerkschaft von
einstweiligen Verfügungen abschrecken? Seit wann lassen sich strikwillige,
verbesserungssüchtige Lokführer vom Streik abbringen - was will man denn da
noch erstreiken? Das Gericht genehmigte einen STreik nur für Regionalzüge. Was
sind denn das für Sitten? Inzwischen haben sich ein paar totgelachte englische
und französische Leichen in ihrem Gräbern unruhig hin und hergewälzt.
Arbeitsmarkt - niedrigster Stand an Arbeitslosen seit zwölf Jahren
Hallo, endlich kann Merkel und Konsorten wieder angeben:
die Arbeitslosigkeit ist gebannt. Mit 8,4 % liegt die Bundesrepublik aber noch
gut im Rennen. Viele angebotene Stellen können nicht besetzt werden. Liest man
die FAZ-Stellenangebote, dann sind das wahrscheinlich Fachkräfte mit
abgeschlossenem Studium und 10 Jahre Berufserfahrung im Alter von 20 bis 30
Jahren. Andererseits schreibt die Presse, dass wir den niedrigsten Reallohn seit
dem Mauerfall haben. Heizoel kostet zum Beispiel 65 Cent nach 20 Pfennig, die
Krankenkasse 500 Euro nach 100 Mark.
Transrapid
Warum wird immer wieder wie wild auf den Politikern
herumgetrampelt, die sich für den Transrapid einsetzen? Ein
SPD-Verkehrsminister ist daran gescheitert und nun will Stoiber den Transrapid
durchsetzen - Gefahr gering, gescheitert als Ministerpräsident ist er ja schon.
Nun will er sich den Abschied glorreich mit dem Transrapid versüßen. Es ist
sicherlich eine tolle Sache, wenn es eine "Werbestrecke" von über 30
km mit Dauerbetrieb in Deutschland gibt. Die Magnettechnik halte ich für ein
sehr positives System - keine Reibungswiderstände sollten doch beim Antrieb
immer eine primäre Rolle spielen. Warum kotzen die Politiker immer so stark
herum? Milliarden wurden im Osten versenkt, Birgit Breuel hat Milliarden für
eine umstrittene "Show" namens "Expo" verpulvert. Warum soll
die Bundesrepublik mit einem Top-Produkt (Transrapid) in China Werbung
betreiben? Wenn der TRansrapid ein paar Jahre in China erfolgreich läuft, dann
wird dort auch bald das chinesische Modell hergestellt (geklont) und
international sicherlich erfolgreich vertrieben. Warum verschenken die Deutschen
Ihre Top-Igenieure ans Ausland und verkaufen ihre High-Tech an China, wobei sie
den Kaufpreis auch noch größtenteils selbst übernommen haben. Warum nicht
solch ein Produkt in Deutschland einrichten und auch noch selbst nutzen und
davon profitieren?
Sind Schäuble und Jung noch tragbar?
Ist es tragbar, wenn Politiker sich permanent gegen das
Gesetz stellen? Sind Politiker nicht beauftragt, im Namen des Volkes, die
Vefassung zu schützen? Müssen wir Politiker dulden, die das genaue Gegenteil
versuchen und zur Durchsetzung ihrer Vorstellungen die Verfassung ändern
wollen? Wenn Wolfgang Schäuble und Franz Josef Jung immer wieder versuchen,
ihre Vorstellungen umzusetzen und dies mit Kampf gegen Terroristen begründen,
und dabei auch noch über Leichen gehen, die noch lebend am Himmel herumfliegen,
dann sollte man ihnen die rote Karte zeigen und die Ministerien neu
besetzen.
Satte Strafzettel
Wegen Spionage beim Formel I Konkurrenten dürfen
McLarenMercedes 100 Millionen Dollar Strafe auf den Tisch blättern und
verlieren alle ihre Mannschaftspunkte, die Fahrer dürfen Ihre WM-Punkte
allerdings behalten. Heiß fand ich in diesem Zusammenhang die Aussage:
"das ist totaler Unsinn, da könnte man beim Pferderennen das Pferd wegen
Dopings disqualifizieren und der Jockey wäre trotzdem der Gewinner."
Eine weitere Super-Strafe soll Microsoft bezahlen, weil es
seinen 97-prozentigen Marktanteil bei Betriebssystemen ausgenutzt hat und mit
seinem Monopol Mitbewerber für Software vom Markt gedrängt hat. So sollen die
Microsöftler 497 Millionen Euro auf den Tisch legen, sie weigern sich
allerdings. Was passiert, wenn sie nicht bezahlen? Bekommen Sie dann
Verkaufsverbot in Europa? Liegt dann die ganze Gerichtsbarkeit brach, weil kein
Rechner mehr läuft. Ach nee - die schieben ja immer noch die Akten über den
Flur.
Wer nichts am Himmel zu suchen hat, wird abgeschossen
Verteidigungsminister Jung wird sich auch über das Gesetz
stellen. Wenn jemand am Himmel herumfliegt, der dort nichts zu suchen hat und
offensichtlich ein Terrorist ist, der heimlich Nuklearwaffen an Bord genommen
haben könnte, wird gnadenlos abgeschossen. "Da muß man schon mal
gesetzübergreifende Befehle erteilen." Gebt mir 3 Jahre Zeit und ihr
werdet Deutschland nicht mehr wiedererkennen!
Jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient
Warum laufen im Parlament immer so viele Pappnasen herum,
obwohl überhaupt kein Fasching ist? Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer ist
ungerecht! Natürlich ist das ungerecht, dazu braucht doch keinen obersten
Gerichtshof. Erst werden Arbeitslose in die Ecke gestellt, wenn sie Fahrtwege
zum vermeintlich neuen Arbeitsplatz scheuen, dann werden die arbeitswilligen
gestraft, wenn sie lange Reisen in Kauf nehmen, um eine Arbeit anzunehmen.
Normalerweise sollten alle Kosten, die entstehen, um Geld
zu verdienen, ob nun als Angestellter oder als Sparer oder Anleger, als
Werbungskosten dienen. Dazu gehören Bankgebühren ebenso wie Fahrtkosten zur
Arbeitsstelle. Oder gibt es demnächst vom Amt für Arbeit ein Dienstfahrzeug
für die Fahrt zur Arbeit? Schließlich hatten wir ja schon mittellose Minister,
die mit dem Bundeswehrjet fliegen mußten, um ihre Tochter im Ausland zu
besuchen, was soll da Hinz und Kunz anstellen?
Wieder Online-Überwachung
Hat der BND jetzt ein paar Experten losgeschickt, um eine
große Anschlagserie zu simulieren, um endlich diese Onlineschnüffelei
durchzubekommen? Wohl eher nicht. Das machen die Pullacher sicherlich auch
ohne irgend eine aufwendige politische Beschlußfassung. Also warum dieses
Heckmeck? Damit man die Ergebnisse in Gerichtsverhandlungen verwenden kann?
Wieso bekommen die Bürger nicht einfach einen Plastikchip eingesetzt und immer
wenn es Herrn Schäuble oder Frau Merkel danach ist, wird ein Knopf gedrückt
und der Bürger schreit "Hurra! Prima" und öffnet seine Geldbörse
und spendet ein wenig Geld in die Parteienkassen.
Die Politiker sollen die Kapitalmärkte besser überwachen
Um Himmels Willen, was hat denn dieser Sarkozy und Angela
Merkel wieder ausgeheckt? Die Politiker sollen die Kapitalmärkte besser
überwachen, es gehe nicht an, daß Spekulanten die Wirtschaft in die Krise
treiben! Ja, welches Poppkorn haben die denn gegessen? Ich habe noch keinen
Politiker gesehen, der mit der Wirtschaft wirtschaftlich umgegangen ist. Da gab
es schon so Sprüche wie: "Die Regierung ist doch nicht dazu da, um ihre
Schulden zurückzuzahlen. Das wurde noch nie gemacht..." Ist ja auch
einfacher, die Schulden von der Inflation auffressen zu lassen. Ein Politiker
versteht unter sparen, weniger auszugeben, als er vor hatte - das heißt
natürlich weiterhin, mehr auszugeben, als er einnimmt - weil das ist ja auch
ein ganz anderer Arbeitsbereich.
Einen Spekulanten, der die Wirtschaft in die Krise treibt,
habe ich noch nicht gesehen. Nur ein paar Spezialisten, die die Situation besser
durchschaut haben, als die involvierten Wirtschaftsminister und dadurch die
"Marktwirtschaft" etwas beschleunigt haben. Das unausweichliche
Ereignis trat etwas früher ein als ohne Spekulation. Außerdem besteht der
ganze Terminmarkt zu 100 Prozent aus Spekulanten. Der Sinn ist ja hier,
Ereignisse abzusichern, ohne zu wissen, was passiert. Vielleicht also doch
Tauschhandel wieder einführen, aber was haben die Politiker dann
anzubieten, was das Volk haben will?
Sonderurlaub für Pflegefall Ulla Schmidt
das wäre eine Superüberschrift, leider war es in den
Zeitungen etwas anders zu lesen, nämlich, daß Ulla Schmidt den privat
Pflegenden einen Sonderurlaub bewilligen will. Zahlt jetzt nicht der
Arbeitgeber, sondern der Staat, also doch wieder hauptsächlich der
Arbeitnehmer. Der Urlaub soll dazu genutzt werden, sich genau zu erkundigen,
welche Fördermaßnahmen der Pflegende für seinen Angehörigen und für seine
Tätigkeit beantragen kann und dann auch noch die Antragsformulare ausfüllen
mit 6 Kopien. Komisch ist ohnehin, daß es bei Pflege im Pflegeheim einen
höheren Satz gibt, als bei Pflege daheim, aber das ist wohl eines der
Geheimnisse des Pflegefalls Ulla Schmidt. Was sagen wohl die Arbeitgeber, wenn
das Personal wegen solcher Aktionen häufiger fehlt? Beim Einstellungsgespräch:
"Sind Sie ledig? Leben Ihre Elter noch? Wie alt sind die Eltern - geht's
denen gut?"
Spione im Netz
Wieso regen sich alle so fürchterlich über die Computerüberwachung
durch die Bundesregierung auf? Ist es nicht viel kuscheliger und verschwiegener,
wenn diese Überwachung durch deutsche Behörden erledigt wird. Die
Mitleseprotokolle liegen dann in irgend welchen verstaubten Aktenschränken oder
lagern auf Datenträgern, die gut abgesichert sind und deren Inhalt
ohnehin niemand mehr anschaut. Ist doch viel einfacher, als wenn irgend ein
Innenminister erst beim Verfassungsschutz nachfragen muß, weil er den
Computerinhalt von Herrn T.Rick lesen möchte. Dort gibt es kein eigenes
Protokoll und so fragt man die Freunde bei der CIA und schon wird dort eine
zusätzliche Akte von T. Rick angefertigt und er wird dann genauer überwacht.
Eigentlich war er ja nur ein politischer Gegner des Innenministers und der
wollte nur wissen, was er so drauf hat ....Und wer fürchtet sich schon vor
Trojanern auf dem Computer, wo es davon doch meist nur so wimmelt?. Und das
Schärfste überhaupt: wer würde eine nicht angeforderte E-Mail einer
Bundesbehörde überhaupt öffnen, wo doch jeder weiß, dass dort eh nur leere
Worte gedroschen werden und überhaupt keine Mitteilung drinstehen kann?.
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Vorstand der WestLB
die Fränkischen Nachrichten schreiben von Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Aktiengesetz.
Hört sich sehr flau an, ist auch nur zur Gemütsberuhigung gedacht, weil
Fehlspekulationen - zumal in dieser Größenordnung - immer ein zu helles Licht
erstrahlen lassen und darin sehen die Beteiligten meist sehr blass aus.
"Wir sollten noch mehr auf die Expertise der Bundesbank setzen", sagte
Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU). Das SPD-geführte Finanzministerium
unter Peer Steinbrück, das die BaFin mitkontrolliert, lehnte das jedoch ab.
Obwohl die Bundesbank durch die Europäische Zentralbank einiges von ihrer alten
Stärke verloren hat, ist sie sicherlich neutraler, als eine BaFin, die
vom Finanzministerium kontrolliert wird und dann "neutral" eine
Landesbank kontrollieren soll, in der es erfahrungsgemäß von politischen
Erwartungshaltungen nur so wimmelt (wir brauchen
dringend ein paar Milliarden Gewinn!)
So ein Geschäft läuft nur mit politischen Drahtziehern
die LBBW übernimmt die Sachsen LB. Das pikante an dem
Geschäft ist: Kaufpreis wird noch ausgehandelt und ein Rücktrittsrecht ist
auch in der Vereinbarung enthalten. Sollten die Sachsen mehr Leichen im Keller
haben, als die LBBW Friedhofsplätze hat, dann kann sie das Papier zerreißen
und sich etwas Neues ausdenken. Hat sie schon: sie möchte gerne auch noch die
West LB übernehmen, die ja auch in die US-Immibilienprobleme verstrickt ist,
doch Ministerpräsident Rüttgers stellt sich quer. Warum eigentlich? Will der
dem Verkauf nicht zustimmen, wenn es keinen Kaufpreis und ein Rücktrittsrecht
seitens der LBBW gibt? Vielleicht sollte das Zusammenlegen von Landesbanken
nicht mehr Übernahme sondern Koalition genannt werden, schon auch wegen des
Rücktrittsrechts. Die Investments der Landesbanken werden nach
Spielcasino-Regeln betrieben, paßt auch farblich: rot oder schwarz - doppelt
oder nichts.
Immer mehr deutsche Banken bei US-Immobilienkrediten aktiv
Immer mehr deutsche Banken räumen die Vergabe von
Risikokapital im amerikanischen Immobilienmarkt ein. So gab es nun neben der IKB
und West LB auch Eingeständnisse von der Bayerischen LB, Sachsen LB, Sparkassen
Finanzgruppe und der Postbank.
Keine "GEZ-Gebühren" mehr
Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) hat dem Portal
akademie.de eine Abmahnung geschickt, da das Internet-Portal "tendenziöse
und falsche Berichterstattung" verwendet. akademie.de
erklärt sich nun zur G€Z-freien Zone.
In
der Vorgehensweise der GEZ kann ich jetzt leider keine PR-Maßnahme zum
Aufpolieren des Images erkennen.
In zehn Jahren zum Millionär
Im Internet bin ich auf einen Michael Türk gestoßen, der
Aktienberatung verspricht und aussagt: "in zehn Jahren zum
Millionär!" Dazu brauche man jährlich ja nur 100 Prozent Gewinn zu
erzielen und das sei ja einfach, schließlich waren's im letzten Jahr schon
über 200 Prozent. Meine Frage, warum er sich denn die Onlinearbeit mache,
wenn er mit 1000 Euro Einsatz in zehn Jahren Millionär sei und dann hätte er
doch nach 20 Jahren eine Milliarde - und wozu der ganze Stress? wollte er
nicht beantworten, sondern meinte nur: "wenn Sie dieses Angebot
nicht überzeugt, sind Sie ja nicht verpflichtet es zu abonnieren. Es bleibt
jedem selbst überlassen, wieviel Geld er die nächsten Jahre verdienen möchte
an der Börse!" Auf meine erneute Rückfrage, warum er denn meine Frage
nicht beantwortet habe, kam leider nichts mehr. Dabei hätte ich's soooo gerne
gewußt.
Bahnstreik in Deutschland
Ist es denn die Möglichkeit? Der Streik der Lokomotivführer
ist gerichtlich verboten worden. Die Begründung ist sehr ausgefallen: da der
Streik erhebliche finanzielle Belastungen verursachen würde. Was denn sonst?
Ich habe noch nie von einem Streik gehört, der funktioniert, wenn der
Arbeitgeber nicht "unter Druck" gesetzt wird. Wenn personelle
Überkapazitäten bestehen und gestreikt wird, lacht sich der Arbeitgeber
kaputt, weil er Lohn spart und günstig die Produktion senkt. Wenn aber die
Arbeitnehmer schlecht bezahlt werden und Nachfrage besteht, dann können Sie
Druck ausüben. Nicht so in Deutschland: hier wird ein Streik vor Gericht
verhandelt. Soeben sind mehrere Italiener, Franzosen und Engländer vor Lachen
aus der Gewerkschaft gefallen.
Sorgen Sie selbst vor!
Ein Arbeitnehmer zahlt bei einem Monatsgehalt von etwa 3000
Euro etwa 600 Euro in die Rentenkasse (300 Euro selbst, und 300 Euro über den
Arbeitgeber). Wenn er das Geld nicht an die löchrige Rentenkasse bezahlt,
sondern in eine private Anlage, kämen nach 45 Jahren und 6 Prozent Verzinsung
immerhin 1.581.535 Euro zusammen. Bei einem Auszahlplan über 30 Jahre und einer
Verzinsungs von 3 Prozent sind das immerhin monatlich 6.616,-- Euro. Neuerdings
gibt's für die Beiträge über BAV oder Rürup auch noch fast die Hälfte als
Steuerersparnis geschenkt. Und nun frage ich: wo ist die Kohle geblieben von
jemandem der 45 Jahre lang durchschnittlich 3000 Euro verdient hat und nun auf
seinem Rentenbescheid die Monatsrente von 1400,-- Euro vorfindet? Fließt die
nahtlos in die Politiker-Pensionen?
Gestiegene Politiker-Pensionen
Während Neu-Rentner immer mehr Kürzungen (Rückgang um bis
zu 15 Prozent) hinnehmen mußten, gab es bei den Politiker Pensionen
zwischen 200 und 2006 eine Steigerung von 6,5 Prozent. Wie Martin Ferber in den
Fränkischen Nachrichten schreibt erwarb Claudia Nolte, 41 Jahre, während ihrer
Tätigkeit als Familienministerin von 1994 bis 1998 einen garantierten
Pensionsanspruch von 3717 Euro, der bereits ab dem 55. Lebensjahr ausbezahlt
wird. Ein "normaler" Angestellter müsste nach den Berechnungen des
Bundes der STeuerzahler 144 Jahre lang arbeiten, um die gleiche Rente wie
Claudia Nolte zu beziehen.
Rentenkürzung !!!
Arbeitnehmer haben nach den Rentenkürzungen der vergangenen
Jahre 2006 deutlich weniger Rente bekomme als Rentner, die im Jahr 2000 in Rente
gingen. Behördensprecher Dirk von der Heide nannte als Grund für die
Abschläge frühzeitiger Renteneintritt. Außerdem haben höhere
Arbeitslosigkeit und getiegene Krankenkassen- und Pflegebeiträge zur Verringung
der Rentenzahlung bei Neurentnern geführt. Männer, die 2006 erstmals Rente
bezogen bekamen durchschnittlich 10,5 Prozent weniger als noch im Jahr
2000.
(Als Zusatzbonus sind die Renten 2006 zu 54 Prozent
steuerpflichtig während sie 2000 noch steuerfrei waren. Die Steuerpflicht
steigt bekanntlich jährlich um weitere 2 Prozent)
BILD klagt die Solidaritätsabgabe an!

Ein Schuß in die richtige Richtung. Eine vorübergehende
zusätzliche Zwangsabgabe ist nicht mehr zu rechtfertigigen. Außerdem sollten
diese politischen Milchmädchenrechnereien eingestellt werden. Da die
Solidaritätsabgabe überwiegend ohnehin wie normale Steuereinnahmen behandelt
werden, kann auch gleich die Steuer erhöht werden - dann ist der
Eingangssteuersatz halt entsprechend höher und der Spitzensteuersatz liegt
wieder über 50 Prozent. Dann kann auch wieder realistischer mit ausländischen
Steuersätzen verglichen werden.
Online-Durchsuchung
Bundesinnenminister Schäuble ließ über seine Sprecherin
Gabriele Hermani ausrichten, es werde "kein BKA-Gesetz ohne
Online-Durchsuchung geben".
VWL Leistung unattraktiver
Ab 2009 greift die Abgeltungssteuer und, so berichtet das
Nachrichtenmagazin Focus, die aktuell 4,4 Millionen Arbeitnehmer, deren
vermögenswirksame leistungen in einen Fondssparplan fließen, müssen für alle
ab 2009 eingekauften Fondsanteile 25 Prozent Abgeltungssteuer auf die Gewinne
bezahlen.
Der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes BVI, Stefan
Seip, bezeichnete die Steuerverschärfung als "aberwitzig'". Zuerst
fördere der Staat die Vermögensbildung mit 18 Prozent Sparzulage und dann
verlange er 25 Prozent Abgeltungssteuer.
Hinzu kommt natürlich, daß viele Arbeitnehmer die
Sparzulage ohnehin nicht mehr erhalten und die vom Arbeitgeber verteilten
vermögenswirksamen Leistungen auch schon versteuert sind, da der Fiskus die
Verdienstgrenzen nie entsprechend der Lohnentwicklung angeglichen hat. Und wer
kann den Ausdruck Solidaritätszuschlag noch hören? Die Gelder fließen
ungehemmt in den Osten, dort gibt es mittlerweile eine bessere Infrastruktur als
im Westen. Auch Unterhaltszahlungen sind begrenzt - wenn das Kind
"flügge" ist, soll es sich selbst versorgen.
Baden-Württemberg verbietet Video-Automaten an Sonntagen
Automaten-Videotheken müssen an Sonn- und Feiertagen in
Baden-Württemberg geschlossen sein. Das hat das Verwaltungsgericht in Mannheim
entschieden. Selbst wenn DVDs ohne Mitwirkung von Personal elektronisch
ausgegeben würden, handele es sich um einen "typisch werktäglichen
Lebensvorgang", der geeignet sei, die Sonntagsruhe zu
beeinträchtigen.
Da wurden offensichtlich die Verwaltungsrichter als Kinder
zu lange mit dem Klammersack gepudert. Ich sehe jetzt im Ausleihen von DVDs
überhaupt keinen typisch werktäglichen Lebensvorgang. Schließlich ist doch
der Werktag eher dazu geeignet, sich auf die Werktätigkeit zu konzentrieren und
sich mit seiner Arbeit zu befassen, der Sonntag dient doch eher der
Entspannung, und wieso da nicht mit ein paar DVDs? Dann müßten ja die Fernseh-
und Radiosendungen am Sonntag ebenfalls eingestellt werden, Sonntagszeitungen
ebenso. Da sollten die Verwaltungsrichter die Betreiber ruhig noch ein bis zwei
Jahre gewähren lassen, die DVDs werden ohnehin bald dadurch verschwinden, dass
sich die Kunden, ihre Videos per Internet herunterladen - auch Sonntags, und
wenn Baden-Württemberg das zu untypisch findet, kann die Vertreiberorganisation
ja auch in Rheinland-Pfalz sitzen oder auch in Hongkong.
Bankgeheimnis jetzt offiziell auch kein Geheimnis mehr
Nachdem Insiderhandel in der Vergangenheit häufig durch
Regelverstoss neidischer Angestellter - vielleicht auch Wichtigtuer - aufgedeckt
wurde, in dem eben das Bankgeheimnis sträflich mißachtet wurde, war es den
Anlegern meist nicht bewußt, dass die Finanzämter Kontostände meist ohne
richterlichen Beschluß einsehen konnten. Diese Kontoschnüffelei ist nun durch
das Bundesverfassungericht auch noch abgesegnet worden: es verstößt nicht
gegen das Grundgesetz, wenn die Finanzämter in den Konten der Bürger
herumschnüffeln und Daten austauschen. Geschäftsleute sehen es positiv, sie
können nun das Personal für die Buchhaltung reduzieren - wenn sie eine
knifflige Frage über Kontobewegungen haben, fragen sie bei Ihrem Finanzamt
nach.
Verrat an Steuerzahlern
Was viele Bürger schon seit Jahren "gefühlt"
haben, spricht der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Karl Heinz Däke
offen aus: "Verrat am Steuerzahler". Nachdem die Steuereinnahmen
wesentlich höher ausfallen, als die optimistischsten Schätzungen zu hoffen
wagten, gibt es immer mehr Ankündigungen die sich so anhören, als sei der
Marsch in den Schuldenstaat gestoppt. Es wird weiterhin immer noch auf
Pump gelebt und gehandelt. Sparen heißt weniger auszugeben als man einnimmt. In
der Politik heißt das lediglich, weniger auszugeben, als man ausgeben könnte -
die Einnahmen sind ein ganz anderes Ressort.
Woher sollen unsere Abgeordnete es auch wissen,
schließlich erhalten sie Pensionen für die ein Arbeiter verhältnismäßig ein
paar Hundert Jahre in die Rentenkasse einzahlen müßte.
CDU setzt verstärkt auf Bundeswehr
Angesichts der Terrorgefahr drängt Bundeskanzlerin Angelika
Merkel auf schärfere Sicherheitsgesetze und will die Bundeswehr verstärkt im
Innern einsetzen. "Die alte Trennung von innerer und äußerer Sicherheit
ist von gestern", sagte sie nach einer CDU-Vorstandssitzung in Berlin. In
"besonderen Gefährdungslagen" muß der Einsatz der Bundeswehr im
Innern möglich sein. Wer entscheidet, was eine besondere Gefährdungslage
ist?
Als nächster Schritt könnte die Umbenennung der Bundeswehr in
"Volksarmee" sein. Politische Demonstrationen werden meist
überwiegend von einer Spezialeinheit, die vielleicht "SOKO
Terrorabwehr" heißt bestritten. So kann es durchaus vorkommen, dass bei
einer Demonstration mit 10.000 Teilnehmern ein Polizeiaufgebot von 5000 gestellt
wird und unter den Demonstranten vielleicht 5000 SOKO Terrorabwehrleute zu
finden sind. Vielleicht geht das irgendwann nahtlos ineinander über und es
finden sich nur noch vereinzelt "richtige" Demonstranten - und die
werden dann von den Bundeswehrsoldaten überwacht, soweit sie nicht schon durch
Schäubles Überwachungsdatei identifiziert wurden.
Satte 7 Prozent wollen die Bahnler - und 30 Prozent die Lokführer
Die Mitarbeiter der Bahn streiken sich die Seele aus dem Leib.
Sie fordern 7 Prozent mehr Gehalt für die Bahnarbeiter und
einen eigenen Tarifvertrag für die Lokführer. Schließlich tragen die
Lokführer die Verantwortung für ein jeweils ein paar
hundert Fahrgäste und wollen das etwas besser bezahlt sehen als mit den rund
2000 Euro, die es momentan dafür gibt.
Mit der heutigen Technik fährt so ein Zug zwar fast "von alleine" -
aber das ist ja nicht der Punkt - die Verantwortung hat
letztendlich der Lokführer.
Vielleicht sollte sich Herr Mehdorn mit den Lokführern
darauf einigen, daß eine 15-prozentige Lohnerhöhung sei, wenn die
geforderte Leistung zu 100 Prozent erfüllt werde. Fahrzeit 50 Minuten, Ankunft
10 Minuten verspätet, Leistungserfüllung 80
Prozent. Damit die Bahnler nicht verhungern, kann ja ein MIndestlohn von 2000,--
€ garantiert werden. Herr Mehdorn, ist das
kein Ansatz?
Entgeltumwandlung soll sozialabgabenfrei bleiben
Wie im Versicherungsjournal am 14.6. zu lesen, will die SPD
die betriebliche Altersvorsorge (bAV) über das Jahr 2008 hinaus fördern und an
der Sozialabgabenfreiheit der Beiträge festhalten.
Eine Initiative zur Beibehaltung der
sozhialversicherungs-Freiheit bei der Entgeltumwandlung kündigte Parteichef
Kurt Beck und Vizekanzler Franz Müntefering nach einem Treffen mit der
Gewerkschaftsspitze in Berlin an. Müntefering sagte dem Handelsblatt, er habe
die Bedingungen für die Fortsetzung der bisherigen Förderung gründlich
geprüft. "Ich meine, wir sollten uns für sie entscheiden."
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
(GDV) begrüßt die Ankündigung, die Beitragsfreiheit der Entgeltumwandlung
fortzusetzen - und spricht von einer sozialpolitisch richtigen Entscheidung.
"Da die ausgezahlten Betriebsrentenleistungen ohnehin
beitragspflichtig seien, werde mit der fortgesetzten Beitragsfreiheit der
Einzahlungen eine Doppelbelastung der über den Betrieb für ihr Alter
versorgenden Arbeitnehmer vermieden", heißt es in einer Meldung des
Branchenverbandes.
Gerade für die in der gesetzlichen Krankenversicherung
pflichtversicherte breite Mehrheit der Arbeitnehmer wäre die Entgeltumwandlung
sonst unattraktiv geworden so der Kommentar von GDV-Geschäftsführer
Wolf-Rüdiger Heilmann.
Informationsdefizit bei der Altersvorsorge
Etwa 70 Prozent der Bundesbürger, die heute noch nicht im
Ruhestand sind, wollen auch künftig nicht mehr für ihre Altersvorsorge tun.
"Wir brauchen bessere Informationen über die Altersvorsorge",
erklärte Professor Manfred Weber vom Bundesverband deutcher Banken anlässlich
der vorsellung einer Studie zur kapitalgedeckten Altersvorsorge.
Mit den Riester-Renten seien zwar erste Erfolge erzielt
worden, diese reichten aber nicht aus. "Die kapitalgedeckte Altersvorsorge
ist der beste Weg, um auch in einer alternden Gesellschaft wirksamen Schutz vor
Altersarmut zu gewährleisten", stellte Weber fest.
Mindestlohn
Angela Merkel und Konsorten möchten einen Mindestlohn
festlegen, der von Politikern und wissenschaftlichen Experten ermittelt werden
soll. Ja, in was für einer Bananenrepublik leben wir hier eigentlich? Wieso
bestimmen nicht auch einmal die Bürger, welchen Maxilohn die Politiker bekommen
sollen und vor allen Dingen, wieviel Personal wir Bürger für die Verwaltung
benötigen? In Deutschland gibt es für 82 Millionen Einwohner über 700
Bundestagesabgeordnete, vom überflüssigen Personal in den Länderparlamenten
will ich jetzt gar nicht reden, in Indien gibt es für 1,129 Milliarden
Einwohner nur 500 Abgeordnete - das heißt: rechnerisch müßten wir locker mit
36 Abgeordneten auskommen. Vielleicht können dann auch 36 Abgeordnete viel
effizienter und schneller entscheiden und geben dann keine Viertelmilliarde für
Prestigetreffen wie G8 in Heiligendamm aus. Polen ist ja auch viel sparsamer,
die haben gleich einen Famlienbetrieb aufgemacht, um Kosten zu sparen und sind
so auch viel effizienter - sogar gegen den Rest der EU.
Zukunft Deutschland - nein Danke
Unsere in der Planwirtschaft großgewordene Bundeskanzlerin,
Angela Merkel, versucht das von Geburt an eingefilterte System (wenn auch
erfolglos), die Planwirtschaft, in der Bundesrepublik schleichend durchzusetzen
- wenige merken es. Und niemand unternimmt etwas dagegen, weil die Planer
in einem solchen System immer wunderbar leben. Die
Rentenleistungen werden sich in den nächsten 10 Jahren auf etwa 45 Prozent des
letzten Bruttolohnes senken (auch ein Verdienst der übernommenen 25 Millionen
Ost-Rentner), die meisten Bürger wissen nicht, dass sie diese spärliche Rente
auch noch versteuern müssen und - egal wie sie vorgehen - eigene Vorsorge
ebenfalls versteuern müssen. Darüber hinaus steht noch die gingantische
Steuererhöhung auf Kapitalbgewinne an. Hier werden gleich 25 Prozent
einbehalten. Bislang konnte durch Anlage in Kapitalgesellschaften - auch bei
schlecht laufender Konjunktur - zumindest die Inflation abgefangen werden - die
wird jetzt bald aber besteuert! Weil die Planwirtschafter von Merkel und
Co das Potential sofort erkannt haben, wollen sie nun auch noch scheinheilig
einen "Bundesfonds" einführen, der die Arbeiterinnen und Arbeiter in
unserem wohlgelobten Plan- und Bananenstaat besser am Profit der Unternehmer
beteiligen wird - ohne großes Risiko. Hier lacht das Herz
von Pastorentöchterchen Angela: da rollen ja gleich serienmäßig 25 Prozent
der Gewinnanteile ins Säckle des Finanzministers.
In den Jahren von 1990 bis 2007 ist der Preis für die
Krankenversicherung von (oberes Limit) 50 Euro auf 510 Euro gestiegen. Hinzu kam
noch die Pflegeversicherung und die Ergänzungsabgabe (diese Sondersteuer sollte
eigentlich nur vorübergehend geltend - ist auch verfassungsmäßig nur als
vorübergehende Abgabe deklariert, sonst muß es nämlich als Steuer benannt
werden!!!!). Hinzu kommt, dass die Renten von der ursprünglichen Erwartung auf
maximal 45 Prozent des letzten Bruttogehalts in den nächsten 10 Jahren sinken
werden. Dafür sind die Renten ab 2040 zu 100 Prozent steuerpflichtig. Was macht
nun ein SPD, CDU, Grünen, Linken oder FDP-Wähler, wenn er nicht zufällibg
Abgeordneter ist? Im günstigsten Fall hat er 50 Jahre gearbeitet und
bekommt, wenn er etwa 2500 Euro brutto zum Renteneintritt verdient hat, eine
Rente von, vielleicht 1200 Euro - davon bezahlt er (2030) vielleicht 1500 Euro
in den Krankenversicherungsfonds, und vieleicht 300 Euro ans Finanzamt
(Steuerpflicht der Rente), 200 Euro an den Ölliferanten für die
Zentralheizung, wenn er noch irgendwelche Papiere benötigt (Personalausweis
oder willkürlich angeforderte Dokumente) wird er pro Dokument vielleicht auch
noch jährlich 200 bis 300 Euro an die Gemeinde abdrücken. Wenn kein Eigenheim
vorhanden ist, gibt's vielleicht noch 1000 Euro Miete abzudrücken. Auch ohne
Rechenkünstler zu sein, gibt es hier nur wenige Lösungsmöglichkeiten ....
Gesundheitsreform
Bis jetzt haben sich die Schwachsinnslösungen jeweils
überboten. Hier hat mir die Aussage von Herrn Pispers besonders gut gefallen:
man kann wählen was man will (und ich habe das wirklich auch so exerziert), ob
CDU, SPD, FDP .... immer wieder hat man die Frau Schmidt als
Gesundheitsministerin am Bein. Und dass die Frau Schmidt von Ihrem Fach keine
Ahnung hat, hat sie schon mehrfach unter 'Beweis gestellt. Aber das nutzt in
Regierungskreisen halt nichts, schließlich hatten wir schon eine Frau Birgit
Breuel, die treuhandmäßig milliardenschwer versagte, und trotzdem
anschließend für ein neues Projekt (Hannover) eingesetzt wurde. Dass man ihr
da in der Anfangsphase überhaupt noch glaubte, dass das ein Gewinngeschäft
werden sollte, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Milliarden sind hier
locker geflossen, leider hatte das Endergebnis ein dickes fettes Minuszeichen.
"Wer die Gesundheitsreform kritisiert, hat das Werk gar nicht vollständig
gelesen!" meint Frau Schmidt. Vielleicht ist der geheime Plan, daß erst
einmal mehr Marktwirtschaft geschaffen wird, indem alle gesetzlichen Kassen den
gleichen Preis verlangen müssen - das fördert bekanntlich den Konkurrenzdruck.
Die privaten Versicherungen werden zur Annahme aller Risiken gezwungen
(Basisversicherung) und dürfen dafür auch nur den Einheitspreis
verlangen. Das geht an die Reserven. Sind die Reserven aufgebraucht, sind die
Privatversicherungen für die Regierung uninteressant. Der Versicherungszwang
für alle zwingt jeden in einer Krankenversicherung. Wer die Gebühren nicht
bezahlen kann, ist krankenversichert, bekommt aber keine Leistung - außer in
akuten Notfällen. Was ein akuter Notfall ist, entscheidet ein Gremium der
kassenärztlichen Vereinigung in monatlichen Ausschusssitzungen. Ist das Defizit
der Kassen im Jahr 2012 auf über 10 Milliarden angewachsen und werden auch bei
den Privatversicherungen rote Zahlen geschrieben, wird Frau Schmidt als
Gesundheitsminsiterin zurücktreten, eine Kopfpauschale von 500 Euro wird
eingeführt und jedem Bürger empfohlen, sich in Großbritannien behandeln zu
lassen - schließlich sparen die Briten ja schon seit 20 Jahren am EU-Beitrag
und so gibt's dann etwas Ausgleich.